Samstag, 31.01.2026
Sebastian Fröhlich
FDP Oldenburg stellt eigenen OB-Kandidaten: Liberale wollen Politikwechsel in der Stadt
Die FDP Oldenburg-Stadt wird nach Wunsch des Kreisvorstandes mit einem eigenen Kandidaten in die Oberbürgermeisterwahl 2026 gehen. Der Kreisvorstand hat den 46-jährigen Unternehmer Sebastian Fröhlich als Kandidaten nominiert. Die formale Bestätigung soll auf dem ordentlichen Kreisparteitag im März erfolgen.
Mit der Kandidatur setzt die FDP bewusst auf eine bürgerlich-liberale Alternative zur bislang absehbaren rot-grünen Bewerberlage. Hintergrund sind wachsende Zweifel an der Handlungsfähigkeit der Stadtpolitik, steigende Projektkosten, langwierige Verwaltungsprozesse und fehlende wirtschaftspolitische Impulse.
Dazu erklärt der Kreisvorsitzende der FDP Oldenburg-Stadt, Dr. Gero Büsselmann: „Oldenburg braucht wieder eine echte Wahl. Wer Politikwechsel will, muss ihn auch wählen können. Sebastian Fröhlich verbindet Verwaltungserfahrung, wirtschaftliche Praxis und politische Kenntnis. Er weiß, wie Entscheidungen entstehen – und warum sie in Oldenburg zu oft zu teuer, zu langsam oder gar nicht umgesetzt werden.“
Sebastian Fröhlich selbst betont den Gestaltungsanspruch seiner Kandidatur: „Oldenburg steht vor wichtigen Entscheidungen – bei Investitionen, Verwaltung und Stadtentwicklung. In der aktuellen Bewerberlage fehlt eine klare bürgerliche und liberale Option. Ich trete an, um genau dieses Angebot zu machen: wirtschaftlich vernünftig, verwaltungsnah und mit klarem Blick auf die Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger.“
Fröhlich lebt seit 2011 in Oldenburg und ist der Stadt bereits seit 1997 durch seine Dienstzeit als Zeitsoldat bei der Bundeswehr verbunden. Er ist seit 2006 Mitglied der FDP und war mehrere Jahre sowohl Mitarbeiter eines FDP-Bundestagsabgeordneten als auch Geschäftsführer des FDP-Bezirksverbands Oldenburg. Seit 2013 ist er selbständig und führt heute einen mittelständischen Eventdienstleister in Oldenburg.
Die FDP Oldenburg-Stadt will mit der Kandidatur frühzeitig ein politisches Angebot jenseits der bisherigen Lager sichtbar machen. Ziel sei es, Verwaltung effizienter zu gestalten, wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen und politische Verantwortung klarer zu organisieren.
